Der Autor

Geboren am 7.5.1959 in Weiden/Oberpfalz, aufgewachsen im nahe gelegenen Pressath. Studium in Erlangen und Berlin, Abschluss als Diplompolitologe. Jobs als Bierschlepper und Fahrstuhlführer, Hospitant im Berliner ZDF-Studio. 1987 Umzug nach Düsseldorf, der Liebe wegen. 15 Jahre lang Fernsehreporter (u.a. WDR-Regionalfernsehen, Tagesschau, Vox, RTL-Nachtjournal), seitdem freier Schriftsteller.

Interviews zum Nachlesen bei Denkzeiten und RP-Online, ein Porträt in der Frankfurter Rundschau.

Anfang 1994 schreibt Horst Eckert in nur acht Wochen die Rohfassung zu "Annas Erbe", dem Debütroman, der im folgenden Jahr bei Grafit erscheint. Dabei hat er Blut geleckt. Bis heute sind dreizehn Romane, eine Kriminalerzählung und zahlreiche Kurzgeschichten entstanden, zuletzt der Roman "Schattenboxer" (Wunderlich 2013, der zweite Fall für Vincent Che Veih).

Mehrfach ausgezeichnet und übersetzt

Drei seiner Werke wurden als bester deutschsprachiger Kriminalroman ausgezeichnet: "Aufgeputscht" mit dem Marlowe-Preis der Raymond-Chandler-Gesellschaft (1998), "Die Zwillingsfalle" mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem "Oscar" der deutschsprachigen Krimiszene (2001), sowie "Schwarzer Schwan" mit dem Krimi-Blitz (2012), dem Publikumspreis von Krimi-Couch.de.

Nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis war "Aufgeputscht" (1998) sowie "Sprengkraft" (2010). Zudem war Eckert zweimal in der Sparte "beste Krimi-Kurzgeschichte" nominiert: mit "Wege zum Ruhm" (in: "Blutgrätsche", Grafit) und "Juwelen am Hellweg" (in: "Mehr Morde am Hellweg", Grafit). Zudem wurde "Der geniale Zetteltrick" für den internationalen Antanas-Mandadjev-Preis nominiert und ins Bulgarische übersetzt.

Drei Romane von Horst Eckert wurden ins Tschechische übertragen. 2003 erschien "Die Zwillingsfalle" unter dem Titel "Coups Doubles" in der "Série Noire" des Gallimard-Verlags auf Französisch, wenig später auch auf Niederländisch ("De fatale Tweeling", Uitgeverij De Rode Kamer, Haarlem). 2010 kam die niederländische Ausgabe von "Ausgezählt" heraus: "De laatste Les". 

Weitere Auszeichnungen: 2016 und 2011 erhielt Eckert das Arbeitsstipendium Literatur der Stadt Düsseldorf (für "Wolfsspinne" und "Schwarzer Schwan"). 2010 war er Krimistipendiat der Stadt Wiesbaden. Im Januar 2008 war Eckert auf Einladung des französischen Départements Gironde als "auteur-en-résidence" in Bordeaux. Für die Drehbuchadaption seiner Kriminalerzählung "Der Absprung" erhielt Eckert ein Stipendium der Filmstiftung NRW. Und 1998/99 absolvierte er den Drehbuch-Lehrgang der Schreibschule Köln (heute: Internationale Filmschule).

Ehrenwerte Gesellschaft

Seit 1996 ist Eckert Mitglied im Syndikat, dem Netzwerk der deutschsprachigen Krimiautoren, deren ehrenamtlicher Sprecher er von Mai 2001 bis Mai 2005 war. Eckert war und ist Mitglied verschiedener Jurys sowie gelegentlicher Kolumnist und Rezensent.

Tatort Düsseldorf

In Düsseldorf, wo seine Romane größtenteils handeln, fühlt sich Eckert nach eigener Aussage pudelwohl: "Düsseldorf ist eine Stadt, die alle Milieus vereinigt, von der Drogenszene bis zur Landesregierung, eine Stadt voller möglicher Abgründe, somit ein wunderbarer Ort für einen Autor von Spannungsliteratur."

Zensur-Skandal in der Heine-Stadt

Im März 2006 verhängte das Düsseldorfer OB-Büro eine Lesungs-Zensur gegen die Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm", in der das fiktive Stadtoberhaupt Dagobert Kroll in einen Bauskandal verwickelt ist. Der reale OB rechtfertigte das Verbot einer längst vereinbarten Lesung in der Stadtbücherei mit den Worten "parasitäres Geschreibsel", das nicht für die Stadt werbe, und löste damit einen bundesweiten Eklat aus. Die Kurzgeschichte wurde 2007 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.

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"Einer der besten deutschsprachigen Erzähler."
(Westfalenpost)

"Der Großmeister des deutschen Politthrillers." (hr2 Kultur)

"Master of suspense."
(Der Neue Tag)

"Ein Stern am deutschen Krimihimmel."
(Rheinpfalz)



NEU: "Wolfsspinne"
(Wunderlich 2016)

"Grandios."
(Bücher-Magazin)

"Unfassbar spannend."
(Westfälische Nachrichten)

"Politthriller des Jahres."
(Wilhelmshavener Zeitung)

"Auf höchstem Niveau."
(hr Info)


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