Der Autor

Geboren am 7.5.1959 in Weiden/Oberpfalz, aufgewachsen im nahe gelegenen Pressath. Studium in Erlangen und Berlin, Abschluss als Diplompolitologe. Jobs als Bierschlepper und Fahrstuhlführer, dann Hospitant im Berliner ZDF-Studio. 1987 Umzug nach Düsseldorf, der Liebe wegen. 15 Jahre lang Fernsehreporter (u.a. WDR-Regionalfernsehen, Tagesschau, Vox, RTL-Nachtjournal), seitdem hauptberuflich freier Schriftsteller.

Anfang 1994 schreibt Horst Eckert in nur acht Wochen die Rohfassung zu "Annas Erbe", dem Debütroman, der im folgenden Jahr bei Grafit erscheint.

Bis heute sind zehn Romane, eine Kriminalerzählung und mehrere Kurzgeschichten entstanden, zuletzt der Roman "Sprengkraft" (Grafit, 2009), den die Kritik einhellig als Eckerts Meisterwerk feiert. Nordwestradio widmete dem Autor deshalb eine "Gesprächszeit".

Ein Porträt Horst Eckerts sendete unlängst WDR 5, zum Podcast hier.

Mehrfach ausgezeichnet und übersetzt

Zwei seiner Werke wurden bereits als "bester deutschsprachiger Kriminalroman" ausgezeichnet, nämlich "Aufgeputscht" mit dem Marlowe-Preis der Raymond-Chandler-Gesellschaft (1998) sowie "Die Zwillingsfalle" mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem "Oscar" der deutschsprachigen Krimiszene (2001). Zuvor war schon "Aufgeputscht" für diesen Preis nominiert worden.

In der Sparte "beste deutschsprachige Krimi-Kurzgeschichte" wurde 2007 "Wege zum Ruhm" (in: "Blutgrätsche", Grafit) und 2005 "Juwelen am Hellweg" (in: "Mehr Morde am Hellweg", Grafit) für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Die Story "Der geniale Zetteltrick" wurde 2003 für den internationalen Antanas-Mandadjev-Preis nominiert und ins Bulgarische übersetzt.

Drei Romane wurden ins Tschechische übersetzt. 2003 erschien "Die Zwillingsfalle" unter dem Titel "Coups Doubles" in der "Série Noire" des Gallimard-Verlags auf Französisch und unter dem Titel "De fatale Tweeling" auf Niederländisch (Uitgeverij De Rode Kamer, Haarlem). Die niederländische Ausgabe von "Ausgezählt" ist in Vorbereitung.

Im Januar 2008 war Eckert auf Einladung des französischen Départements Gironde als "auteur-en-résidence" zu Gast in Bordeaux. Für die Drehbuchadaption seiner Kriminalerzählung "Der Absprung" erhielt Eckert ein Stipendium der Filmstiftung NRW.

"Ein Thriller der Extraklasse"

Sein aktueller Roman "Sprengkraft" (Grafit 2009, Hardcover) erntete fast ausschließlich überschwängliches Lob. Eckerts politischstes und bislang bestes Buch, sagt man.

Die dunkle Seite der politischen Macht 

2007 erschien "Königsallee" (inzwischen als Taschenbuch erhältlich). Das Buch erreichte Rang neun der internationalen KrimiWelt-Bestenliste und Rang acht bei der Abstimmung zum Publikumspreis "Krimi-Blitz" des Internet-Portals Krimi-Couch

Ehrenwerte Gesellschaft

Seit 1996 ist Eckert Mitglied im Syndikat, der Vereinigung der deutschsprachigen Krimiautoren, deren ehrenamtlicher Sprecher er von 2001 bis Mai 2005 war. Eckert war und ist Mitglied verschiedener Jurys sowie seit 2006 Kolumnist bei "Focus-Online".

Tatort Düsseldorf

In Düsseldorf, wo seine Romane größtenteils handeln, fühlt sich Eckert nach eigener Aussage pudelwohl: "Es ist eine Stadt, die alle denkbaren Milieus vereinigt, von der Drogenszene bis zur Landesregierung. Obendrein ein Hort der Korruption und Gewalt, eine Stadt wie das Leben: voller Abgründe. Also ein wunderbarer Ort für einen Autor von Spannungsliteratur."

Zensur-Skandal in der Heine-Stadt

Im März 2006 verhängte das Düsseldorfer OB-Büro eine Lesungs-Zensur gegen die Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm", in der das fiktive Stadtoberhaupt Dagobert Kroll in einen Bauskandal verwickelt ist. Der reale OB rechtfertigte das Verbot einer längst vereinbarten Lesung in der Stadtbücherei mit den Worten "parasitäres Geschreibsel" und löste damit einen bundesweiten Eklat aus. Die Kurzgeschichte wurde 2007 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.

Interviews mit dem Autor lesen Sie hier und hier.

Weitere Presseinfos, Fotos und die Vermittlung von Lesungen gibt es beim Verlag oder hier


"Horst Eckert ist in Deutschland der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans."
(Ulrich Noller, WDR)

"Mit seinem neuen Roman 'Sprengkraft' legt Eckert ein furios komponiertes, kompromisslos aufregendes Stück Gegenwartsliteratur vor." (Westfalenpost)

Ein Stern am deutschen Krimihimmel"
(Rheinpfalz)


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