Der Autor
Geboren am 7.5.1959 in Weiden/Oberpfalz, aufgewachsen im nahe gelegenen Pressath. Studium in Erlangen und Berlin, Abschluss als Diplompolitologe. Jobs als Bierschlepper und Fahrstuhlführer, dann Hospitant im Berliner ZDF-Studio. 1987 Umzug nach Düsseldorf, der Liebe wegen. 15 Jahre lang Fernsehreporter (u.a. WDR-Regionalfernsehen, Tagesschau, Vox, RTL-Nachtjournal), seitdem hauptberuflich freier Schriftsteller.
Die Frankfurter Rundschau porträtierte den Autor anlässlich der Veröffentlichung von "Schwarzer Schwan".
Anfang 1994 schreibt Horst Eckert in nur acht Wochen die Rohfassung zu "Annas Erbe", dem Debütroman, der im folgenden Jahr bei Grafit erscheint.
Bis heute sind elf Romane, eine Kriminalerzählung und mehrere Kurzgeschichten entstanden, zuletzt der Roman "Schwarzer Schwan" (Grafit, 2011), den Kritik und Leser einhellig feiern.
Mehrfach ausgezeichnet und übersetzt
Drei seiner Werke wurden als "bester deutschsprachiger Kriminalroman" ausgezeichnet, nämlich "Aufgeputscht" mit dem Marlowe-Preis der Raymond-Chandler-Gesellschaft (1998), "Die Zwillingsfalle" mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem "Oscar" der deutschsprachigen Krimiszene (2001) sowie "Schwarzer Schwan" mit dem Krimi-Blitz (2012), dem Publikumspreis von Krimi-Couch.de (bester Kriminalroman national).
Nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis war "Aufgeputscht" (1998) sowie "Sprengkraft" (2010). Zwei weitere Male war Eckert in der Sparte "beste Krimi-Kurzgeschichte" nominiert: 2007 mit "Wege zum Ruhm" (in: "Blutgrätsche", Grafit) und 2005 mit "Juwelen am Hellweg" (in: "Mehr Morde am Hellweg", Grafit). Zudem wurde die Story "Der geniale Zetteltrick" 2003 für den internationalen Antanas-Mandadjev-Preis nominiert und ins Bulgarische übersetzt.
Drei Romane von Horst Eckert wurden ins Tschechische übersetzt. 2003 erschien "Die Zwillingsfalle" unter dem Titel "Coups Doubles" in der "Série Noire" des Gallimard-Verlags auf Französisch und wenig später unter dem Titel "De fatale Tweeling" auf Niederländisch (Uitgeverij De Rode Kamer, Haarlem). 2010 brachte der gleiche Verlag die niederländische Ausgabe von "Ausgezählt" heraus: "De laatste Les".
Weitere Auszeichnungen: 2011 erhielt Eckert das Arbeitsstipendium Literatur der Stadt Düsseldorf für "Schwarzer Schwan". 2010 verbrachte er den Mai als Krimistipendiat in Wiesbaden. Im Januar 2008 war Eckert auf Einladung des französischen Départements Gironde als "auteur-en-résidence" in Bordeaux. Für die Drehbuchadaption seiner Kriminalerzählung "Der Absprung" erhielt Eckert ein Stipendium der Filmstiftung NRW. Und 1998/99 absolvierte er den Drehbuch-Lehrgang der damaligen Schreibschule Köln (heute IFS).
"Ein Thriller der Extraklasse"
Sein aktueller Roman "Schwarzer Schwan" (Grafit 2011) erntet fast ausschließlich überschwängliches Lob. Die "Presse" aus Wien kürte ihn zum "Wirtschaftskrimi des Jahres".
Die dunkle Seite der politischen Macht
2007 erschien "Königsallee". Das Buch erreichte Rang neun der internationalen KrimiWelt-Bestenliste und Rang acht bei der Abstimmung zum Publikumspreis "Krimi-Blitz" des Internet-Portals Krimi-Couch.
Ehrenwerte Gesellschaft
Seit 1996 ist Eckert Mitglied im Syndikat, der Vereinigung der deutschsprachigen Krimiautoren, deren ehrenamtlicher Sprecher er von Mai 2001 bis Mai 2005 war. Eckert war und ist Mitglied verschiedener Jurys sowie seit 2006 Kolumnist bei "Focus-Online", wo er Werke von Kollegen rezensiert.
Tatort Düsseldorf
In Düsseldorf, wo seine Romane größtenteils handeln, fühlt sich Eckert nach eigener Aussage pudelwohl: "Düsseldorf ist eine Stadt, die alle Milieus vereinigt, von der Drogenszene bis zur Landesregierung. Also auch ein denkbarer Hort der Korruption und Gewalt, eine Stadt voller Abgründe, ein wunderbarer Ort für einen Autor von Spannungsliteratur."
Zensur-Skandal in der Heine-Stadt
Im März 2006 verhängte das Düsseldorfer OB-Büro eine Lesungs-Zensur gegen die Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm", in der das fiktive Stadtoberhaupt Dagobert Kroll in einen Bauskandal verwickelt ist. Der reale OB rechtfertigte das Verbot einer längst vereinbarten Lesung in der Stadtbücherei mit den Worten "parasitäres Geschreibsel" und löste damit einen bundesweiten Eklat aus. Die Kurzgeschichte wurde 2007 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Interviews mit dem Autor lesen Sie hier und hier.
Weitere Presseinfos, Fotos und die Vermittlung von Lesungen gibt es beim Verlag oder hier.

"Horst Eckert ist in Deutschland der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans."
(Ulrich Noller, WDR)"Mit seinem neuen Roman 'Sprengkraft' legt Eckert ein furios komponiertes, kompromisslos aufregendes Stück Gegenwartsliteratur vor." (Westfalenpost)
Ein Stern am deutschen Krimihimmel"
(Rheinpfalz)
Ab diesem Herbst:
