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Inhalt

Der Mord an dem jungen Maler Daniel, der wie ein Bruder für sie war, bringt die Welt der Kripobeamtin Anna Winkler ins Wanken. Zwar gelingt es ihr, zur Verurteilung des Täters beizutragen, doch danach meldet sie sich für einen Einsatz in Bosnien, um Abstand zu gewinnen.

Ein Jahr später kehrt Anna nach Düsseldorf zurück und bekommt sofort einen neuen Fall: In der Innenstadt explodiert ein Wohnhaus, es gibt Tote. Bald finden sich Hinweise, dass an der Gasleitung manipuliert worden ist.

Als die Identität der Opfer feststeht, erkennt Anna, dass sie den Mord an Daniel neu überdenken muss. Die beiden Fälle hängen zusammen und ihr eigenes Vorgehen bei den damaligen Ermittlungen erscheint nun in einem anderen Licht.

Um den Fehler wieder gutzumachen, stürzt sich die Kripofrau in die Arbeit. Doch bald deutet eine Spur nicht nur auf ihren Onkel Uwe Strom, der als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens vor der Wiederwahl steht. Auch Annas eigener Vater, früher selbst bei der Polizei und jetzt Landtagsabgeordneter, scheint ein düsteres Geheimnis zu hüten ...

Textprobe:

Die Vertragstankstelle lag außerhalb des Reviers an der Fischerstraße im Stadtteil Derendorf. Während die Zapfsäule brummte, fragte Bader: "Automatenkaffee?"
"Danke."
"Danke ja oder danke nein?"
Aus dem Funk krächzte die Stimme des Wachdienstführers: "Düssel 11-34 für 11-01"
"Was gibt's?", fragte Koslowski.
"Der Nachbar hat noch einmal wegen der Ruhestörung angerufen. Wo bleibt ihr?"
"Sind so gut wie da."
In diesem Moment erblickte Koslowski den Feuerschein. Sekundenlang leuchtete der Himmel über den Häuserreihen im Südosten.
Auf sein Erlöschen folgte ein dumpfer Knall. Höchstens zwei Kilometer entfernt, schätzte Koslowski.
"Scheiße!", rief Bader. "War das Bin Laden oder was?"

Aktuelles Interview:

"Eine Welt fliegt in die Luft" - Horst Eckert im Gespräch mit Michaela Pelz (Krimi-Forum)

"Wenn Hitchcock Deutscher wäre, hieße er vermutlich Horst Eckert. In einer moderneren Variante natürlich: Eckert spielt mit unseren Nerven und dies mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts."
(O. Mannoni, Goethe-Institut Frankreich)


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