617 Grad Celsius - die Pressestimmen:
"Nicht nur ein spannender Krimistoff"
"Der deutschsprachige Kriminalroman hat es nicht leicht: Entweder gilt er als zu bieder, oder die Verbrechen, die er schildert, werden in diesem Land selten für möglich gehalten. Genau solche Vorurteile bricht Horst Eckert mit seinem Roman 617 Grad Celsius auf. (...) Horst Eckerts insgesamt achter Roman um sein Düsseldorfer Polizeidezernat ist mehr als nur ein routiniert geschriebener Polizeiroman. In Rückblenden, die bis in die 70er Jahre zurückreichen, erzählt Eckert auf fast lakonische Weise den moralischen Zustand einer Gesellschaft anhand einer genauso bitteren wie beispielhaften Familiengeschichte. Bezeichnet 617 Grad Celsius ursprünglich den Punkt, an dem sich Erdgas entzündet, so umschreibt der Titel hier vielmehr bildlich den Siedepunkt einer Gesellschaft und ihren drohenden Zerfall.
Hier nun angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation in Nordrhein-Westfalen, das in den letzten Jahren von Korruption und Bestechungsskandalen erschüttert wurde, einen Schlüsselroman herauslesen zu wollen, ist überflüssig. Horst Eckert zeichnet durch den Leidensweg seiner starken Heldin Anna Winkler ein genauso menschliches Porträt der persönlichen Wahrheitsfindung wie auch ein Sittengemälde politischer Korruption, deren Hintermänner mit großer Selbstverständlichkeit Existenzen zerstören und zur Not auch über Leichen gehen." (Christian Koch, Amazon-Redakteur und Chef der Krimi-Buchhandlung "Hammett" in Berlin-Kreuzberg)
"Ein höchst brisanter Krimi, in dem Horst Eckert sich in bester Schweden-Tradition als Fundamentalkritiker des Polit-Filzes in Nordrhein-Westfalen entpuppt. (...) Drei Fälle auf drei zeitlichen Ebenen, die vielfach miteinander verwoben und verquickt sind, montiert Horst Eckert in gewohnter Qualität zu einem im besten Sinne komplexen Polizeithriller, den man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als ein Sittenbild, als einen Kommentar zur Zeit." (Ulrich Noller in der "Deutschen Welle")
Besser als TV-"Tatort"
"Spannung garantiert: Einer der faktenreichsten Polizeikrimis der letzten Jahre (...), ein lesenswertes Buch, das manchen guten TV-'Tatort' locker übertrumpft." (Björn Kuhligk im "tip"-Magazin)
Politfilz in NRW
Schauplatz des neuen Eckerts, des Meisters des Police Procedurals, ist wieder das Kriminalkommissariat 11 in Düsseldorf mit der neuen Hauptfigur Anna Winkler, einer jungen Kommissarin, die frisch von einem Einsatz in Bosnien zurückgekehrt ist. Anna stammt aus einer einflussreichen Familie in NRW. Ihr Vater hat sich vom einfachen Polizisten zum Landtagsabgeordneten hochgearbeitet und ihr Onkel ist der Ministerpräsident Uwe Strom.
Nach einer Erdgasexplosion (Zündungstemperatur für Erdgas 617 Grad) im Mai 2005 wird der Kunstprofessor Peter Uhlig tot aufgefunden. Bei der Explosion sterben auch 8 Schwarzarbeiter aus Osteuropa. Die Ermittlungsarbeit führt Anna zu zwei anderen Fällen: Im Januar 2003 hat Anna den jungen und hoffnungsvollen Maler Daniel Lohse tot aufgefunden. Ihre weiteren Ermittlungen haben zu einer Verurteilung geführt. Im Jahre 1976 hat der junge und erfolgreiche Musiker Edgar Schwab in Polizeigewahrsam Selbstmord begangen, nachdem bei ihm mehrer Kilogramm Heroin gefunden worden waren. Die Aufklärung der Fälle stellt nicht nur Annas eigene Herkunft in Frage, sondern wirft auch ein Bild auf die Brutalität der Politszene und entlarvt scheinbare Gutmenschen wie Bernd Winkler, der alles daran setzt, den heimischen Bergbau zu retten. Am Ende verliert nicht nur die SPD die Landtagswahl.
Mit gelungenen Rückblenden verarbeitet Eckert die drei Fälle und die verschiedenen Zeitebenen. So kann er seine Leser bis zur letzten Seite fesseln. Die Realitätsnähe und die hautnahe und unverblümte Schilderung des Politbusiness haben dem Buch in der Aufregung der NRW-Wahl nicht nur begeisternde Zustimmung eingebracht. Hierin ist letztlich aber ein Beleg für die Authenzität des Werkes zu sehen." (Gisela Lehmer-Kerkloh in "Krimikurier" Nr. 15, Sommer 2005)
"Wie jeder gute Polizeiroman ist auch '617 Grad Celsius' ein Gesellschaftsroman. In Horst Eckerts Roman agieren keine Helden, denn keiner ist ohne Schuld. Anna Winkler hatte die Ermittlungen nach dem Mörder von Daniel Lohse manipuliert, aus Furcht der Mörder könnte ungestraft davon kommen. Jetzt begibt sie sich tapfer auf eine schmerzhafte Spurensuche - wohl ahnend, dass sie die dunklen Seiten ihrer Familiengeschichte erfahren wird.
Horst Eckert entlarvt in seinem Roman die Mechanismen, über welche Menschen (auch mit Idealen) politisch korrumpiert werden. „617 Grad Celsius“ - die Temperatur, bei der sich Erdgas entzündet - wird so zu einem Symbol für den Flammpunkt einer Gesellschaft, die ob der Alltäglichkeit der Wahrheitsverdrehung, der politischen Opportunität und Korruption sowie der Verfilzung zu zerfallen droht." (Claus Kerkhoff in "X-Zine")
"Ein Meilenstein"
"Horst Eckert hat mit seinem Roman einen weiteren Meilenstein in der Kriminalliteratur geschaffen. Der neue Eckert ist wirklich heiß." (Heike Klaes und Ralf Kowalewski im Literaturkaffee/OK43)
"Eine explosive Mischung aus Vergangenheitsbewältigung und Gegenwartsermittlung, und eine grandiose Regiearbeit, die das Kopfkino mal wieder so richtig ankurbelt. Hart, realistisch, tragisch. Da capo, Horst Eckert!" (Susanne Schramm in der "Westdeutschen Zeitung")
"'617 Grad Celsius', der neue, spannende Roman des Glauser- und Marlowe-Preisträgers, ist wieder ein nahe an der bundesdeutschen Wirklichkeit und den aktuellen Nachrichten entlang geschriebener, komplexer Polizei-Thriller. (...) Erstmals knüpft Horst Eckert das Band von Schuld und Sühne über mehrere Personen, Generationen und Jahrzehnte. Souverän verknüpft er dabei die einzelnen Geschichten zu einem einzigen großen Sittenbild Deutschlands in den vergangenen dreißig Jahren." (Axel Bußmer, Alligatorpapiere)
"Psychologisch sehr dicht und sehr spannend erzählt ist dieser achte Roman von Horst Eckert. Ein Genuss für jeden Krimifreund." (K.-G. Beck-Ewerhardy in www.sandammeer.at)
"Kult-Krimiautor Eckert"
"Langweilig wird es einem bei Horst Eckert ganz sicher nicht. (...) Seine Stories sind so vollgepackt, dass man da mit oberflächlich drüberlesen nicht weit kommt. Ist auch gar nicht notwendig, denn spätestens nach Erkennen der ersten Zusammenhänge ist man vom Geschehen voll eingenommen. Eckert hat bereits härtere Krimis geschrieben. dass er es diesmal vergleichsweise ruhiger angehen lässt, tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, zumal das Buch vollgestopft mit Emotionen ist." (Krimi-Couch)
LiesMalWieder.de schreibt: "Das neueste Werk des deutschen Kult-Krimiautors Eckert bietet alles, was ein guter Krimi braucht. Sehr empfehlenswert."
"Blitz", das Stadtmagazin für Erfurt, Jena und Weimar: "Mit gewohnt sicherer Hand werden Todesfall und Politik und die Sünden der Väter verwoben."
Die "Kölner Illustrierte": "Ein schonungsloser Blick hinter die Fassaden bürgerlicher Wohlanständigkeit: auf menschliches Machtstreben und tragisches Schicksal."
Die "Welt": "'Wann wird schon gegen die Mächtigen ermittelt', fragt Winklers Kollege im dahinjagenden BMW. Wohl zu selten. Aber immerhin bei Horst Eckert."
Die "Freie Presse": "'617 Grad Celsius' ist anders; subtiler und sozialkritischer."
"Das berührt."
Die Kölner "Stadtrevue": "Höchst raffiniert angelegt."
Die "Nürnberger Nachrichten": "Auf Horst Eckert kann man sich verlassen."
Der "Nordkurier": "Gebannt folgt der Leser dem Autor und seiner Hauptfigur (...). Subtiler politischer Sprengstoff."
Die "Badischen Neuesten Nachrichten": "Bei Eckert sind die Bösen nie nur böse und die Guten nie nur gut. Auch die Kommissarin hat keine ganz reine Weste: Das Disziplinarverfahren hat sie verdient. Aber dass ihre Vorgesetzten sie gleich wieder nach Bosnien abschieben wollen, könnte der Staatskanzlei so passen."
Die ARD empfiehlt den neuen Roman von Horst Eckert: "Ein brisanter Krimi".
Die Schimanski-Homepage lobt: "Horst Eckert hat mit diesem beinahe wie ein Polit-Thriller wirkenden Buch einen neuen Höhepunkt seiner Krimireihe geschaffen."
Das Hamburger Abendblatt schreibt: "Obwohl die Protagonisten rücksichtslos bis brutal ihre eigenen Interessen verfolgen und bereit sind, über Leichen zu gehen, erwartet den Leser kein Politthriller. Eckert zeigt Machtstreben und trauriges Schicksal. Das berührt."
"Höchst brisant" oder "skandalös"?
"Korruption in höchster Landespolitik, Zwietracht in der Familie - so heißt das Erfolgskonzept von Eckert, der nach seinem ausgezeichneten Krimi "Die Zwillingsfalle" nun mit diesem Buch ein weiteres Meisterwerk präsentiert. Er entführt den Leser in eine spannende, sehr kurzweilige Geschichte um Intrigen, Machtspiele und Familientragik in der nichts so ist, wie es scheint", feiert "Mickler.Net"
Und so urteilt "Wortgestöber" über "617 Grad Celsius": "Eckert wird nie unnötig sentimental, und vor allem: Er langweilt seine Leser nicht mit toten, weil unnötigen Handlungssträngen. Er bleibt souverän, auch wenn die Geschichte teilweise an drei Orten gleichzeitig passiert. Dass das Buch während der heißen Wahlkampfphase erscheint, ist dazu noch ein besonderer Clou."
"Skandalös" (Werner Schwerter in der "Rheinischen Post")
"Und heiß geht es tatsächlich zu." (Peter Ninkovic und Detlef Schönen in der "NRZ")
Interviews ...
... mit Horst Eckert haben u.a. das Krimi-Forum, die Tageszeitung "Der Neue Tag" und die Nachrichtenagentur ddp geführt.
Weitere Neuigkeiten ...
... rund um Krimiautor Horst Eckert und seinen neuen Roman "617 Grad Celsius" gibt es hier.
